Mai 2026
Einzelausstellung im Stadtraum Hamburg um und in der Galerie nachtspeicher23,
im Rahmen des Architektursommers, Hamburg

Das Kollektiv begibt sich mit Ausstellungsbesuchenden in der Umgebung der
Galerie nachtspeicher23 auf eine spielerische Schnitzeljagd nach ein- und
ausladenden Zwischenräumen. Markierungen der Künstlerinnen fügen sich
auffällig unauffällig in vorhandene Markierungen der Stadt ein. Sie regen zum
gemeinsamen Peilen und Vermessen von urbanen Spiel- und Freiräumen an. In
der Galerie finden sich Objekte und Orte aus dem Spiel wieder, die auf der, die, das
Fremde in der Stadt verweisen und sie in vielfältig wahrnehmbare Referenzen und
in ein Hüpfspiel übersetzen.

In – j –_ u – m – p _– into the strange wird die Definition der Zwischenräume zusammengeführt und ausgedehnt. Im Rahmen des Hamburger Architektursommers analysierte die brachiale die Wirkung des Stadtraums. Der Fokus liegt auf einladenden und ausladenden urbanen Zwischenräumen. Im Stadtraum traten flüchtige, street-art-nahe Markierungen von Blickachsen an die Stelle eines klaren Spielparcours. Die Begehung macht deutlich, dass Stadtraum nicht einfach vor einem liegt, sondern mit peilendem Blick und gebeugter oder gestreckter Körperhaltung aktiv zusammengesetzt werden kann.
Die Ausstellung in der Galerie nachtspeicher23 mit Installationen, fotografischen Arbeiten und gesammelten Beobachtungen bilden dazu die Zusammenfassung. Hier wird das Flüchtige der Stadterkundung begreifbar gemacht. So wird das „strange“ im Ausstellungstitel zur Methode: Fremdheit, Offenheit und Irritation werden produktiv umgedacht, um Stadt anders zu lesen.








