Der Fluss der Dinge – Bieg Rzeczy / Stargard (Polen)

Juni 2026
eine künstlerische Intervention im Rahmen der HANSEartWORKS von der Ina bis hinein ins Regal der Stadtbibliothek Stargard (Polen)

Der Fluss der Dinge - Bieg Rzeczy / Stargard (Polen)

Der Fluss der Dinge – Bieg Rzeczy entspringt der Ina in Stargard und schlängelt sich durch die Stadt bis hinein in zwei Regale der Stargarder Stadtbibliothek, in denen sich die umfassende künstlerische Recherche des Kollektivs sammelt. Dort verbinden sich Materialien, Flussdaten, Objekte und eine Videoinstallation zu einer Erzählung über Austausch, Wandel und das Leben an den Flüssen Trave und Ina. An beiden Wasserläufen untersucht die brachiale Formen des Austauschs im Wandel der Zeit: von Waren-, Wissens- und Sprachflüssen der Hansezeit bis zu heutigen Daten- und Informationsströmen. Mikrofone, Kameras, Pinsel und Stift werden dabei zu Werkzeugen einer künstlerisch-wissenschaftlichen Reise.

Der Fluss der Dinge - Bieg Rzeczy / Stargard (Polen)

Der Fluss der Dinge - Bieg Rzeczy / Stargard (Polen)
Der Fluss der Dinge - Bieg Rzeczy / Stargard (Polen)
Der Fluss der Dinge - Bieg Rzeczy / Stargard (Polen)
Der Fluss der Dinge - Bieg Rzeczy / Stargard (Polen)
Der Fluss der Dinge - Bieg Rzeczy / Stargard (Polen)
Der Fluss der Dinge - Bieg Rzeczy / Stargard (Polen)

Der Fluss der Dinge – Bieg Rzeczy / Lübeck

Eine künstlerische Forschungsreise von Lübeck nach Stargard und zurück

Juni 2026
eine künstlerische Intervention von der Trave bis hinein ins Foyer des Europäischen Hansemuseums Lübeck

Der Fluss der Dinge - Bieg Rzeczy / Lübeck

Der Fluss der Dinge – Bieg Rzeczy entspringt der Trave am Drehbrückenplatz und schlängelt sich hinein ins Europäische Hansemuseum, wo er in eine Vitrine fließt und zeitgleich in Stargard (Polen) aus einem Regal in der dortigen Stadtbibliothek herausführt bis hinein in den Fluss Ina.

Der Fluss der Dinge - Bieg Rzeczy / Lübeck
Der Fluss der Dinge - Bieg Rzeczy / Lübeck
Der Fluss der Dinge - Bieg Rzeczy / Lübeck
Europäisches Hansemuseum Lübeck

Dieses binationale Projekt ist eine künstlerische Recherche über die beiden Flüsse und ihre Städte. Die gesammelten Daten, Objekte und eine Videoinstallation erzählen über Austausch, Wandel und das Leben an den Flüssen Trave und Ina.

Die Installation Der Fluss der Dinge – Bieg Rzeczy ist der diesjährige Beitrag zu den HANSE­artWORKS 2026 in Stargard (Polen), dem internationalen Ausstellungsprojekt der Hansestädte im Rahmen des 46. Internationalen Hansetages. Zeitgleich ist die Installation im Europäischen Hansemuseum in Lübeck zu sehen.

Der Fluss der Dinge - Bieg Rzeczy / Lübeck
Der Fluss der Dinge - Bieg Rzeczy / Lübeck
Der Fluss der Dinge - Bieg Rzeczy / Lübeck
Der Fluss der Dinge - Bieg Rzeczy / Lübeck
Der Fluss der Dinge - Bieg Rzeczy / Lübeck
Eröffnung der Vitrine im Europäischen Hansemuseum; Foto: Christopher Greiß
Der Fluss der Dinge - Bieg Rzeczy / Lübeck
Foto: Christopher Greiß
Der Fluss der Dinge - Bieg Rzeczy / Lübeck
Foto: Christopher Greiß

– j –_ u – m – p _– into the strange

Mai 2026
Einzelausstellung im Stadtraum Hamburg um und in der Galerie nachtspeicher23,
im Rahmen des Architektursommers, Hamburg

Das Kollektiv begibt sich mit Ausstellungsbesuchenden in der Umgebung der
Galerie nachtspeicher23 auf eine spielerische Schnitzeljagd nach ein- und
ausladenden Zwischenräumen. Markierungen der Künstlerinnen fügen sich
auffällig unauffällig in vorhandene Markierungen der Stadt ein. Sie regen zum
gemeinsamen Peilen und Vermessen von urbanen Spiel- und Freiräumen an. In
der Galerie finden sich Objekte und Orte aus dem Spiel wieder, die auf der, die, das
Fremde in der Stadt verweisen und sie in vielfältig wahrnehmbare Referenzen und
in ein Hüpfspiel übersetzen.

– j –_ u – m – p _– into the strange

In – j –_ u – m – p _– into the strange wird die Definition der Zwischenräume zusammengeführt und ausgedehnt. Im Rahmen des Hamburger Architektursommers analysierte die brachiale die Wirkung des Stadtraums. Der Fokus liegt auf einladenden und ausladenden urbanen Zwischenräumen. Im Stadtraum traten flüchtige, street-art-nahe Markierungen von Blickachsen an die Stelle eines klaren Spielparcours. Die Begehung macht deutlich, dass Stadtraum nicht einfach vor einem liegt, sondern mit peilendem Blick und gebeugter oder gestreckter Körperhaltung aktiv zusammengesetzt werden kann.
Die Ausstellung in der Galerie nachtspeicher23 mit Installationen, fotografischen Arbeiten und gesammelten Beobachtungen bilden dazu die Zusammenfassung. Hier wird das Flüchtige der Stadterkundung begreifbar gemacht. So wird das „strange“ im Ausstellungstitel zur Methode: Fremdheit, Offenheit und Irritation werden produktiv umgedacht, um Stadt anders zu lesen.

– j –_ u – m – p _– into the strange
Parkour: durch Peilung zusammengefügte (l.) und aufgelöste (r.) Form
– j –_ u – m – p _– into the strange
Parkour: zusammengefügt (l.), aufgelöst (r.)
– j –_ u – m – p _– into the strange
DER, DIE, DAS, FREMDE
– j –_ u – m – p _– into the strange
– j –_ u – m – p _– into the strange
– j –_ u – m – p _– into the strange
– j –_ u – m – p _– into the strange
– j –_ u – m – p _– into the strange
– j –_ u – m – p _– into the strange

Himmel und Hölle in Lauenburg

November 2025
im Stadtraum Lauenburg in Kooperation mit dem Künstlerinnenhaus Lauenburg

Himmel und Hölle in Lauenburg

In ihrem Projekt Himmel und Hölle in Lauenburg beschäftigte sich die brachiale, in Kooperation mit dem Künstler:innenhaus Lauenburg, anlässlich von Tag und Nacht der Demokratie im November 2025 mit 7 Aspekten der Demokratie und hinterfragt dabei die Polarisierung in der Kommunikation.

Die 7 Themenfelder Freiheit, MeinungReichtum, Geschlecht, Gemeinschaft, Grenze und Fremde werden als Himmel-und-Hölle-Spielfelder an 7 Orten im Stadtraum Lauenburg im Monat November auf den Böden installiert. Dabei behandelt jedes Spielfeld  sozialpolitische Fragen, die sowohl das jeweilige Themenfeld als auch die örtlichen Gegebenheiten aufgreift. Wie bei ihren früheren Projekten bezieht die brachiale Position im öffentlichen Raum. So lädt das Projekt ein, hüpfend über Demokratie nachzudenken.  

Himmel und Hölle in Lauenburg
die brachiale
Himmel und Hölle in Lauenburg
Spielfeld Meinung, Foto: Christoffer Greiß
Himmel und Hölle in Lauenburg
Spielfeld Reichtum, Foto: Christoffer Greiß
Himmel und Hölle in Lauenburg
Spielfeld Geschlecht, Foto: Christoffer Greiß
Himmel und Hölle in Lauenburg
Spielfeld Gemeinschaft, Foto: Christoffer Greiß
Himmel und Hölle in Lauenburg
Spielfeld Fremde, Foto: Mirja Schellbach
Himmel und Hölle in Lauenburg
Spielfeld Grenze, Foto: Mirja Schellbach

Spielfelder in Lauenburg:
1 Freiheit ==> am Künstler:innenhaus
2 Meinung ==> Ruferplatz
3 Reichtum ==> Pavillon, Alte Wache
4 Geschlecht ==> WC-Gang, Alte Wache
5 Gemeinschaft ==> ZOB
6 Grenze ==> Albinus-Gemeinschaftsschule
7 Fremde ==> Bahnhof, Vorplatz

Das Projekt wurde im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Murmeln im digitalen Nebel – die visuelle Flüsterpost der brachiale

März 2025
im Versuchshaus, Lübeck

Murmeln im digitalen Nebel - die visuelle Flüsterpost der brachiale
Foto: Christopher Greiß

Für Murmeln im digitalen Nebel – die visuelle Flüsterpost der brachiale haben die Künstlerinnen je drei geschätzte Kolleg*innen außerhalb Lübecks mit einem Kunstwerk angemurmelt, mit der Bitte einen Aspekt durch eine eigene Arbeit weiterzuflüstern. Das Ergebnis sind 30 Werke von 30 Künstler*innen von Newcastle bis Palma de Mallorca und von Essen bis Berlin auf 6 Murmelbahnen.

In Runde 1 – Forschungsbahn wirft die brachiale einen forschenden Blick auf das kleine-Welt-Phänomen. Es werden die ungewissen Verläufe der Murmeln aller sechs künstlerischen Bahnen aufgezeigt. Wer kennt wen über welche Ecken? Wo und wann beginnt die Bahn und wo endet sie? Wie und wie schnell breitet sich ein Netz aus? Welche Aspekte werden übernommen? Wo schließt sich ein visueller Kreis?

Beteiligte Künstler*innen:
Mirja Schellbach, Sabine Schründer, Claude Horstmann, Brigitte Stahl, Catrin Huber, Uta Kogelsberger, Gisoo Kim, Lea Carla Diestelhorst, Mariola Laschet, Anabel Jujol, Claudia Rega, Lilly Lulay, Colo Alzamora, Janusch Ertler, Berit Kröner, Adriane Steckhan, Claudia Hinsch, Ellen Hutzenlaub, Theresa Lawrenz, Alexander Gdanietz, Juan Blanco, Paula Oltmann, Ferndanda Braun Santos, Alvar Bohrmann, Kumo Bscura, Vera Drebusch, Si-Ying Fung, Xiyu Tomorrow, yuxing li, Kaja Meyer

Murmeln im digitalen Nebel - die visuelle Flüsterpost der brachiale
Murmeln im digitalen Nebel - die visuelle Flüsterpost der brachiale
Foto: Christopher Greiß
Murmeln im digitalen Nebel - die visuelle Flüsterpost der brachiale
Foto: Christopher Greiß
Murmeln im digitalen Nebel - die visuelle Flüsterpost der brachiale
Brachiophon / Foto: Christopher Greiß
Murmeln im digitalen Nebel - die visuelle Flüsterpost der brachiale
Verortungsnetz
Murmeln im digitalen Nebel - die visuelle Flüsterpost der brachiale
Kilometerstäbe
Murmeln im digitalen Nebel - die visuelle Flüsterpost der brachiale
Zeitmurmeln

Lübecker Dialoge

Lübecker Dialoge
Foto: Christopher Greiß

Die beiden Künstlerinnen zeigen uns nicht nur ihr individuelles Verständnis vom Thema, fern ab von Marktanalyse, Standort- und Immobilienbewertungen. Vielmehr zeigen sie verschiedene Wege der Suche auf, die das Phänomen Leerstand umreißen. Als Grundlage für ihre hier zu sehende Arbeit dienen ihnen Interviews, die eher an Beuys soziale Plastik als an herkömmliche Formen von Malerei oder Bildhauerei erinnern lassen. In einem vielschichtigen Prozess generieren Mirja Schellbach und Berit Kröner daraus etwas Drittes. Entstanden sind nicht nur ein sogenannter b-plan oder brachiale-plan, der als Edition erhältlich ist, sondern auch wieder ortsspezifische Arbeiten, in denen sich die Künstlerinnen mit den Schaufenstern von Leerständen auseinandersetzen und diese als Präsentationsorte für Ihre künstlerische Arbeit und Forschung nutzen. Die Beiden verbinden grafische mit spielerischen Elementen, Texte mit Bildern und spielen, teils auf ironische Art und Weise mit den Konventionen eines herkömmlichen Bebauungsplans. Sie zeigen eine Vielzahl von Mechanismen, die Leerstand begünstigt auf und dass es nicht nur den einen Grund für Leerstand gibt. Gleichzeitig sprechen sie eine „Garantie auf Unvollständigkeit“ und „Einladung zum Weiterdenken“ aus. Jede und jeder von uns ist daher gefordert, aktiv mitzudenken und sich ihr bzw. sein eigenes Bild zu machen.

Linda Osterloh, Kunst- und Medienwissenschaftlerin,
aus der Eröffnungsrede am 08.03.2024 im Café Maret

Feierliche Veröffentlichung im Café Maret:

Lübecker Dialoge
Foto: Annette Ritter
Lübecker Dialoge
Foto: Christopher Greiß
Lübecker Dialoge
Foto: Christopher Greiß

Schaufensterschau in Lübecks Leerständen und Kulturorten:

ehemaliges Café Maret:

Lübecker Dialoge
Lübecker Dialoge
Lübecker Dialoge

ehemaliger Karstadt (Haus A):

Lübecker Dialoge
Lübecker Dialoge
Lübecker Dialoge

Große Burgstraße:

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