Himmel und Hölle in Lauenburg

In ihrem Projekt Himmel und Hölle in Lauenburg beschäftigte sich die brachiale, in Kooperation mit dem Künstler:innenhaus Lauenburg, anlässlich von Tag und Nacht der Demokratie im November 2025 mit 7 Aspekten der Demokratie und hinterfragt dabei die Polarisierung in der Kommunikation.

Himmel und Hölle in Lauenburg

Die 7 Themenfelder Freiheit, MeinungReichtum, Geschlecht, Gemeinschaft, Grenze und Fremde werden als Himmel-und-Hölle-Spielfelder an 7 Orten im Stadtraum Lauenburg im Monat November auf den Böden installiert. Dabei behandelt jedes Spielfeld  sozialpolitische Fragen, die sowohl das jeweilige Themenfeld als auch die örtlichen Gegebenheiten aufgreift. Wie bei ihren früheren Projekten bezieht die brachiale Position im öffentlichen Raum. So lädt das Projekt ein, hüpfend über Demokratie nachzudenken.  

Himmel und Hölle in Lauenburg
die brachiale
Himmel und Hölle in Lauenburg
Spielfeld Meinung, Foto: Christoffer Greiß
Himmel und Hölle in Lauenburg
Spielfeld Reichtum, Foto: Christoffer Greiß
Himmel und Hölle in Lauenburg
Spielfeld Geschlecht, Foto: Christoffer Greiß
Himmel und Hölle in Lauenburg
Spielfeld Gemeinschaft, Foto: Christoffer Greiß
Himmel und Hölle in Lauenburg
Spielfeld Fremde, Foto: Mirja Schellbach
Himmel und Hölle in Lauenburg
Spielfeld Grenze, Foto: Mirja Schellbach

Spielfelder in Lauenburg:
1 Freiheit ==> am Künstler:innenhaus
2 Meinung ==> Ruferplatz
3 Reichtum ==> Pavillon, Alte Wache
4 Geschlecht ==> WC-Gang, Alte Wache
5 Gemeinschaft ==> ZOB
6 Grenze ==> Albinus-Gemeinschaftsschule
7 Fremde ==> Bahnhof, Vorplatz

Das Projekt wurde im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Murmeln im digitalen Nebel – die visuelle Flüsterpost der brachiale

März 2025
im Versuchshaus, Lübeck

Murmeln im digitalen Nebel - die visuelle Flüsterpost der brachiale
Foto: Christopher Greiß

Für Murmeln im digitalen Nebel – die visuelle Flüsterpost der brachiale haben die Künstlerinnen je drei geschätzte Kolleg*innen außerhalb Lübecks mit einem Kunstwerk angemurmelt, mit der Bitte einen Aspekt durch eine eigene Arbeit weiterzuflüstern. Das Ergebnis sind 30 Werke von 30 Künstler*innen von Newcastle bis Palma de Mallorca und von Essen bis Berlin auf 6 Murmelbahnen.

In Runde 1 – Forschungsbahn wirft die brachiale einen forschenden Blick auf das kleine-Welt-Phänomen. Es werden die ungewissen Verläufe der Murmeln aller sechs künstlerischen Bahnen aufgezeigt. Wer kennt wen über welche Ecken? Wo und wann beginnt die Bahn und wo endet sie? Wie und wie schnell breitet sich ein Netz aus? Welche Aspekte werden übernommen? Wo schließt sich ein visueller Kreis?

Beteiligte Künstler*innen:
Mirja Schellbach, Sabine Schründer, Claude Horstmann, Brigitte Stahl, Catrin Huber, Uta Kogelsberger, Gisoo Kim, Lea Carla Diestelhorst, Mariola Laschet, Anabel Jujol, Claudia Rega, Lilly Lulay, Colo Alzamora, Janusch Ertler, Berit Kröner, Adriane Steckhan, Claudia Hinsch, Ellen Hutzenlaub, Theresa Lawrenz, Alexander Gdanietz, Juan Blanco, Paula Oltmann, Ferndanda Braun Santos, Alvar Bohrmann, Kumo Bscura, Vera Drebusch, Si-Ying Fung, Xiyu Tomorrow, yuxing li, Kaja Meyer

Murmeln im digitalen Nebel - die visuelle Flüsterpost der brachiale
Murmeln im digitalen Nebel - die visuelle Flüsterpost der brachiale
Foto: Christopher Greiß
Murmeln im digitalen Nebel - die visuelle Flüsterpost der brachiale
Foto: Christopher Greiß
Murmeln im digitalen Nebel - die visuelle Flüsterpost der brachiale
Brachiophon / Foto: Christopher Greiß
Murmeln im digitalen Nebel - die visuelle Flüsterpost der brachiale
Verortungsnetz
Murmeln im digitalen Nebel - die visuelle Flüsterpost der brachiale
Kilometerstäbe
Murmeln im digitalen Nebel - die visuelle Flüsterpost der brachiale
Zeitmurmeln

Lübecker Dialoge

Lübecker Dialoge
Foto: Christopher Greiß

Die beiden Künstlerinnen zeigen uns nicht nur ihr individuelles Verständnis vom Thema, fern ab von Marktanalyse, Standort- und Immobilienbewertungen. Vielmehr zeigen sie verschiedene Wege der Suche auf, die das Phänomen Leerstand umreißen. Als Grundlage für ihre hier zu sehende Arbeit dienen ihnen Interviews, die eher an Beuys soziale Plastik als an herkömmliche Formen von Malerei oder Bildhauerei erinnern lassen. In einem vielschichtigen Prozess generieren Mirja Schellbach und Berit Kröner daraus etwas Drittes. Entstanden sind nicht nur ein sogenannter b-plan oder brachiale-plan, der als Edition erhältlich ist, sondern auch wieder ortsspezifische Arbeiten, in denen sich die Künstlerinnen mit den Schaufenstern von Leerständen auseinandersetzen und diese als Präsentationsorte für Ihre künstlerische Arbeit und Forschung nutzen. Die Beiden verbinden grafische mit spielerischen Elementen, Texte mit Bildern und spielen, teils auf ironische Art und Weise mit den Konventionen eines herkömmlichen Bebauungsplans. Sie zeigen eine Vielzahl von Mechanismen, die Leerstand begünstigt auf und dass es nicht nur den einen Grund für Leerstand gibt. Gleichzeitig sprechen sie eine „Garantie auf Unvollständigkeit“ und „Einladung zum Weiterdenken“ aus. Jede und jeder von uns ist daher gefordert, aktiv mitzudenken und sich ihr bzw. sein eigenes Bild zu machen.

Linda Osterloh, Kunst- und Medienwissenschaftlerin,
aus der Eröffnungsrede am 08.03.2024 im Café Maret

Feierliche Veröffentlichung im Café Maret:

Lübecker Dialoge
Foto: Annette Ritter
Lübecker Dialoge
Foto: Christopher Greiß
Lübecker Dialoge
Foto: Christopher Greiß

Schaufensterschau in Lübecks Leerständen und Kulturorten:

ehemaliges Café Maret:

Lübecker Dialoge
Lübecker Dialoge
Lübecker Dialoge

ehemaliger Karstadt (Haus A):

Lübecker Dialoge
Lübecker Dialoge
Lübecker Dialoge

Große Burgstraße:

die brachiale

1. – 31. März 2022
im Leerstand des Haerder-Centers in Lübeck

Ein visuelles Gespräch zweier Künstlerinnen
als einmonatiges Kunsthappening
im urbanen Leerstand

Gestartet wird im leeren Raum – ein Spiel wird installiert – Fotografien, Collagen und Objekte gehen in einen experimentellen Dialog – künstlerische Positionen werden gegenübergestellt und die so entstehenden Zwischenräume dem Betrachter erlebbar gemacht. Ziel ist es, den Raum in 31 Tagen mit den Arbeiten der Künstlerinnen anzufüllen, wobei diese im stetigen visuellen Austausch stehen.

die brachiale 2+

30. August – 30 September 2022
im Leerstand der ehemaligen Phönix-Apotheke, Breite Straße 11, Lübeck

Eine 31-tägige Ausstellung im stetigen Wandel:
Zwei Künstlerinnen zeigen einen offenen Raum
für visuellen Austausch und Gemeinschaft

Beginnend im leeren Raum – ein installiertes Spielfeld – künstlerische Positionen wurden im stetigen Wandel gegenübergestellt und verdichtet. Im Verlauf des Prozesses kamen zwei Lübecker Künstlerinnen, Julia Nadeno und Ida Möller, hinzu, um sich mit eigenen Positionen in das visuelle Gespräch einzumischen.

die brachiale 4

The Flow Festival Art ’n‘ Play
25. April – 25. Mai 2023
im Leerstand der ehemaligen Post, Königstraße 44-46, Lübeck

Eine 31-tägige Ausstellung im stetigen Wandel:
Zwei Künstlerinnen schaffen Spielräume
für audio-visuellen Austausch im Leerstand

Das Spiel beginnt in leeren Räumen. Ein Spielfeld wird aufgebaut. Daraufhin gehen die Fotografien, Collagen und Installationen der Künstlerinnen im Laufe der 31 Tage in einen audio-visuellen Austausch miteinander und verdichten sich ergebnisoffen in Klang und Tanz mit weiteren Akteuren der Kunst, wie einem Lichtkünstler, einem Musiker, einer Band sowie einer Breakdance-Crew.

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